Dominique FREGUIN

Im Anschluß an die Lehrzeit in Frankreich und Deutschland (Mittenwald) lässt er sich 1976 in Straßburg als Geigenbauer nieder. Er widmet sich der Herstellung und Reparatur der Instrumente für das Quatuor. Im Jahr 1978 erhält er den Regionalpreis der SEMA, Gesellschaft zur Förderung des Kunsthandwerks.

Ab dem Jahr 1982 macht er regelmäßig Schulungen bei Meister Etienne Vatelot, Experte für Geigenbau und perfektionieret sich in der Restauration alter Instrumente und der Expertise alter Meisterwerke. Ab diesem Zeitpunkt legt er eine persönliche Dokumentation (Photos und Maße) der untersuchten Instrumente (Geigen, Bratschen und Cellos) an. Diese Dokumentation vervollständigt er durch Besuche von Museen und Ausstellungen.

Im Jahr 1992 erweitert Dominique Fréguin seine Untersuchungen auf barocke Instrumente. Er trifft auf den Violinisten Jonathan Dunford der zu dieser Zeit am Conservatoire National de Région de Strasbourg unterrichtete. Durch den regelmäßigen Austausch mit der barocken Studienklasse wird ein neues Interesse geweckt. Auf Anfrage des Conservatoire de Strasbourg stellt er eine Kopie eines Deckels einer englischen Kniegeige aus dem 17-ten Jahrhundert her. Es folgen die Instrumente des Consort, aus Experimenten französischer, englischer und deutscher Modelle. Diese Instrumente werden regelmäßig bei verschiedenen Veranstaltungen barocker Geigenbaukunst gezeigt, so in Asfeld (Frankreich), Utrecht (Holland), London (Groß-Brittanien), Berlin, Regensburg (Deutschland) Paris-Musicora (Frankreich), Cremona (Italien).

In Zusammenarbeit mit Philippe Foulon erbaut er Februar 2001 ein verloren gegangenes Instrument, welches von Michel Corrette in einer Abhandlung 1781 beschrieben wurde: Die Viole d'Orphée. Diese Kniegeige wurde der Öffentlichkeit anlässlich einer Konzert-Konferenz beim internationalen Musiksalon am März 2001 in Paris vorgestellt.

En 2007, j'ai construit une viole de gambe pour Jakob David Rattinger -musicien professionnel. Il a enregistré un splendide CD " L'univers de Marin Marais" que vous pouvez écouter en cliquant sur ce lien: http://tinyurl.com/marinmarais

Film von Emilie Serralte gedreht.